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Langenlebarn,
Samstag, 16. März 02. - Neun Tage vor Hollywood war
Langenlebarn dran: In der Tullnerfelder Gemeinde bat Josef Floh,
30-jähriger Wirt der vinophilen Gastwirtschaft Floh, am Freitag
zur großen Preisverleihungs-Nacht des Floh Wein-Oskar 2002.
Preisgekrönt wurden aber nicht beste Schauspieler oder Filme,
sondern der talentierteste Winzer und die besten Weine.
Leo
Aumann als Nachfolger von Philipp Grassl
Sieger
wurde - wie bereits im Vorjahr, ein Niederösterreicher, wieder
gewann ein Winzer mit Rotwein-Schwerpunkt, und wieder siegte
einer, den man nicht unter die großen Favoriten gereiht hatte:
Leopold Aumann aus Tribuswinkel in der Thermenregion südlich
Wiens beeindruckte die Gäste am meisten und sicherte sich mit
seinen Weinen “Harterberg”, “Privat”, “Zweigelt
Reserve“ und “Sauvignon Blanc“ den Wein-Oskar
2002.
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“Große
Auszeichnung”
Der
29-jährige Jung-Winzer aus der Nähe von Baden bei Wien
freute sich sehr über die “große Auszeichnung, die
Besetzung war ja wirklich hochkarätig”. Das Besondere
am Wein-Oskar, so Leo Aumann, sei neben dem großen Spaß
an der Sache der Umstand, dass ausnahmsweise einmal das
Publikum anstelle von “Profis” verkostet. Eine, so Leo
Aumann, schlüssige Idee: “Letztlich sind die vielen
Weinfreunde unsere wichtigsten Verkoster!”
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Viel
Prominenz in Langenlebarn
Die
Wein-Oskar-Nacht lockte viel Prominenz nach Langenlebarn:
Moderator Florian Scheuba von den “Hektikern” führte
mit viel Humor und Sachverstand durch den Abend, sorgte für
beste Laune unter anderen bei Klaus Merkl
(Landestourismuschef NÖ), Gastro-Experte Christoph Wagner
(der den Preis an Leo Aumann übergab), die Winzer Fred
Loimer und Philipp Grassl, Hauptsponsor Hubert Pillwatsch
(Landesdirektor Interunfall-Versicherung) und Siegfried
Seidl (Glass & Co).
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“Die
Stars von morgen schon heute verkostet”
Begeistert
waren Flohs Gäste im Lauf der fünf “Jury-Abende”
nicht nur vom späteren Sieger Leo Aumann, sondern auch
vom steirischen Brüderpaar Sabathi, vom Kremstaler Niki
Moser, vom Wagramer Rotwein-Pionier Anton Bauer, vom
burgenländischen Geheimtipp Conny Mariel, dem Wachauer
Senkrechtstarter Karl Bracher, dem Neusiedler Aufsteiger
Thomas Schwarz, dem Wagramer Newcomer Josef Fritz, dem
Kamptaler Gerald Schneider und natürlich dem
“Juris-Junior” Axel Stiegelmar.
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“Beweis
für sensationellen Winzer-Nachwuchs in Österreich”
Josef
Floh, vom US-Magazin Wine Spectator erst kürzlich mit dem
“Award of Excellence” zu einer der führenden österreichischen
Versorgungsstätten für Wein-Aficionados geadelt, sieht
den Erfolg der Initiative auch darin begründet, “dass
wir in Österreich eine großartige Weinkultur pflegen –
und dass die Weinfreunde durch ihr immer größeres
Interesse an neuen Namen auch Nachwuchsförderung
betreiben, und zwar ganz offensichtlich sehr
erfolgreich”. |
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